Privathaftpflicht besser mit hoher Versicherungssumme (01.11.2009)

Die private Haftpflichtversicherung gehört für jeden Bürger zu den wichtigsten Policen. Der Haftpflichtversicherer springt ein, wenn man anderen Menschen Sach- oder Gesundheitsschäden zufügt. Nur einige Beispiele aus dem täglichen Leben: Als Mieter verursacht man aus Unachtsamkeit einen Brand im Mehrfamilienhaus, beim Spielen in der Wohnung der Nachbarn reißen die eigenen Kinder den teuren Flachbildfernseher um, als Skateboarder bringt man versehentlich einen Radfahrer zu Fall, der Geschädigte bleibt dauerhaft behindert. Als Verantwortlicher ist man finanziell voll haftbar, ohne private Haftpflichtversicherung zahlt man alle Schadenersatzforderungen aus der eigenen Tasche.

Beim Abschluss einer Privathaftpflicht muss man vor allem auf eine hohe Versicherungssumme achten. Gerade schwere Personenschäden können teuer werden, weil Gerichte den Opfern oft extrem hohe Schmerzensgelder und Schadensersatz für lebenslangen Verdienstausfall zusprechen. Die Versicherungssumme sollte bei mindestens zehn Millionen Euro pauschal für Personen- und Sachschäden liegen. Der Haftpflicht-Versicherungsschutz sollte auch im Ausland gelten, Mieter müssen beim Abschluss einer Haftpflichtpolice darauf achten, dass Mietsachschäden ausdrücklich mitversichert sind. Der Versicherungsschutz sollte außerdem Schäden an geliehenen Sachen einschließen sowie Schäden, die man während unentgeltlicher Gefälligkeitsdienste verursacht – zum Beispiel als Helfer beim Umzug von Freunden.

Privater Haftpflichtschutz ist vergleichsweise günstig zu haben. Für rund 60 Euro im Jahr gibt es bereits eine Familienpolice, die alle wichtigen privaten Haftpflichtrisiken umfasst. Singles, Senioren und Beschäftigte im öffentlichen Dienst verursachen statistisch weniger Haftpflichtschäden, sie bekommen bei vielen Anbietern besonders günstige Haftpflichttarife ab rund 50 Euro Jahresprämie.




 
   


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