Weniger Autodiebstähle durch bessere Sicherheitstechnik (27.02.2009)

16.502 Pkw wurden im vergangenen Jahr 2007 in Deutschland gestohlen, das teilt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (DDV) jetzt mit. 2002 lag diese Zahl noch rund doppelt so hoch. Ursache für den stetigen Diebstahlrückgang in den letzen Jahren ist die bessere Sicherheitstechnik, die den Diebstahl neuerer Fahrzeuge erheblich erschwert. Immer häufiger werden ältere Pkws gestohlen – vermutlich wegen der hohen Nachfrage nach Ersatzteilen im Ausland, so mutmaßt der Dachverband der Versicherungsunternehmen.

Spitzenreiter bei den Fahrzeugdiebstählen im vergangenen Jahr war der Volkswagen Multivan 2.5 TDI mit 11 Diebstählen je 1.000 versicherte Autos. Am zweithäufigsten wurde der BMW X5 3.0D gestohlen (7,8 Diebstähle je 1.000 versicherte Fahrzeuge). Auf Platz drei der Diebstahlrangliste lag der Porsche Cayenne 4.5 Allrad (6,3 Diebstähle je 1.000 Fahrzeuge). Mit je 5,4 Diebstählen je 1.000 versicherten Fahrzeugen folgen Mercedes E 250 D, BMW 725 TDS, VW Golf IV 2.8 VR6 Syncro auf den Plätzen. In absoluten Stückzahlen gemessen liegt mit 5.652 gestohlenen Autos wie schon im Vorjahr die Marke Volkswagen an der Spitze, gefolgt von Audi mit insgesamt 2.080, BMW mit 1.879 und Mercedes mit 1.480 gestohlenen Wagen.

Die meisten Fahrzeuge werden in Berlin entwendet: 2,5 Diebstähle je 1.000 versicherte Fahrzeuge verzeichnete die Statistik für 2007 in der Bundeshauptstadt. Auf den Plätzen zwei und drei liegen Hamburg mit 1,4 und Brandenburg mit 1,0 gestohlen Wagen je 1.000 Zulassungen. Mit 0,2 Diebstählen je 1.000 Fahrzeuge ist die Diebstahlhäufigkeit in den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg dagegen am geringsten. Die Zahl der gestohlenen Motorräder lag bundesweit bei rund 16.800 und blieb damit ungefähr auf Vorjahresniveau.



 
   


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