Private Krankenkasse: Mehr Leistung, weniger Kosten (04.08.2004)

Nicht nur Selbstständige und Beamte können die Vorzüge der Privaten Krankenversicherung nutzen – auch Arbeitnehmer, die mehr als 3.862,50 € brutto im Monat verdienen, dürfen aus der gesetzlichen Krankenkasse aussteigen und zu einem privaten Versicherer wechseln. Das bringt viele Vorteile: die Beiträge sind oft deutlich niedriger als bei den Gesetzlichen, vor allem für gesunde Gutverdiener. Und auch bei der medizinischen Versorgung liegen Privatpatienten vorn: während die Leistungen der gesetzlichen Kassen trotz steigender Zuzahlungen immer schlechter werden, bieten Private Krankenversicherer nach wie vor kompletten Rundumschutz.
Weiteres Plus der Privaten ist die bevorzugte Behandlung durch Ärzte und Zahnärzte – schließlich erstatten Privatversicherer für medizinische Leistungen in der Regel deutlich höhere Sätze als die gesetzlichen Kassen. Gesetzlich Versicherte müssen seit diesem Jahr beim Arzt dreimonatlich eine Praxisgebühr von 10 Euro tragen und Zuzahlungen zu fast allen Heilmitteln leisten. Entbindungsgeld, Sterbegeld, Zuschüsse für Sehhilfen und die Kosten für Sterilisation wurden für Kassenkunden ganz gestrichen. Ab 2005 müssen Kassenmitglieder außerdem den Zahnersatz voll selbst versichern. Anders dagegen die privat Krankenversicherten: sie genießen – je nach gewähltem Tarif – Chefarztbehandlung, freie Wahl des Arztes oder Heilpraktikers und weltweit vollen Versicherungsschutz. Auch Medikamente und Heilbehandlungen sind in der Regel zuzahlungsfrei. Unterm Strich also deutlich mehr Leistung für weniger Geld. Tipp: viele Kassen bieten Einsteigertarife für junge Leute zu besonders günstigen Konditionen, um neue Kunden zu gewinnen.


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