KFZ-Versicherung: Kosten runter durch Rabattübertragung (29.01.2004)
Durch Übertragung von Schadenfreiheits-rabatten lässt sich in der KFZ-Versicherung viel Geld sparen. Je länger man unfallfrei fährt, desto höher ist der Nachlass, den der Versicherer gewährt – während der Fahranfänger oft mit 230 Prozent des Regelsatzes einsteigt, reduziert sich die Prämie bis auf 30 Prozent, wenn man Jahrzehnte ohne Unfall zurücklegt.Wichtig: Schadensfreiheitsrabatte lassen sich bei den meisten Versicherern zwischen verschiedenen Personen übertragen. Bei einigen Unternehmen zwischen beliebigen Kunden, bei anderen nur innerhalb der Familie oder zwischen Lebenspartnern. Im Zweifel beim Versicherer nachfragen. Und wie kann man konkret profitieren? Ein Beispiel: wenn ein Pärchen in eine gemeinsame Wohnung zieht und eines der vorhandenen zwei Autos verkauft, kann der Partner mit dem höheren Rabatt diesen auf den anderen übertragen. Der spart um so mehr, je mehr schadensfreie Jahre der andere schon zurückgelegt hat. Oder: der Großvater gibt mit siebzig das Autofahren auf, seine einundzwanzigjährige Enkelin bekommt ein eigenes Fahrzeug und den Schadenfreiheitsrabatt vom Opa – in aller Regel jedoch nur bis zu der Höhe, die sie in den drei Jahren, seit sie den Führerschein hat, selbst hätte einfahren können. Weitere Bedingung bei manchen Versicherern: die Fahrzeugklasse muss ungefähr übereinstimmen. Und der Empfänger muss den Wagen des Rabattgebers regelmäßig gefahren haben. Bei einigen Unternehmen reicht die schriftliche Bestätigung, andere verlangen einen konkreten Nachweis. Hier zahlt sich aus, wenn der Übertragende den Neuling bereits früher als Nutzer beim Versicherer angegeben hatte. Außerdem: Viele Unternehmen gewähren Prämiennachlass für Fahranfänger, wenn bereits ein Familienmitglied dort Kunde ist.
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